Home KochinselGemüse Griechische Zucchinipuffer – zauber dir Urlaub auf den Teller

Griechische Zucchinipuffer – zauber dir Urlaub auf den Teller

von Anna
Zucchinipuffer
Zucchinipuffer

Kennst du das auch? Du gehst in einem Restaurant essen und bekommst etwas so Leckeres, das du am liebsten sofort am nächsten Tag selbst nachkochen möchtest! Tja, und dann suchst du nach einem geeigneten Rezept, kaufst Zutaten ein und probierst aus, bis du an den Geschmack annähernd herankommst. So ging es mir jedenfalls, als wir letztens mit unseren Freunden beim Griechen waren und zur Vorspeise Zucchinipuffer bestellt haben. Die waren unglaublich gut und weil wir ja auch noch ein Hauptgericht verspeisen wollten, haben wir uns die Vorspeisenportion der Zucchinipuffer geteilt. Der Appetit war groß und in diesem Moment hätten es gern noch drei weitere dieser köstlichen Gemüsebratlinge sein dürfen. Ich erwähne jetzt nicht, dass ich vom Hauptgericht dann trotzdem etwas mit nach Hause genommen habe *räusper.

 
Zucchinipuffer

 

Zucchinipuffer richtig zubereiten

Das, was die Zucchini beim Backen von Kuchen oder Brot besonders macht, ist ihr hoher Anteil an Wasser. Dadurch wird das Backwerk schön saftig. Um aber herrlich knusprige Zucchinipuffer zu bekommen, sollte man sich vorher die Zeit nehmen und die geraspelten Zucchini entwässern. Dafür gibt man am besten die Raspeln in ein Sieb und streut etwas Salz darüber. Das Salz entzieht dem Gemüse die Flüssigkeit. Eine halbe Stunde reicht meist schon aus.

Danach muss man die Zucchini ordentlich ausdrücken. Das kannst du entweder machen, indem du die Raspeln in ein Geschirrtuch gibst, es wie ein Säckchen zusammendrehst und ordentlich den Inhalt auspresst. Es funktioniert aber auch mit bloßen Händen ganz gut. Je mehr Flüssigkeit du aus den Zucchinis herausholst, umso besser gelingen dir später krosse Zucchinipuffer.

 
Zucchinipuffer

 

Zucchini gelten zu Unrecht als fad und geschmacksneutral. Besonders die kleinen Sorten haben ein angenehmes, leicht nussiges Aroma und eignen sich roh gut in einem Salat. Wenn du selbst Zucchni im Garten ziehst, solltest du sie nicht zu groß werden lassen – auch wenn man unendlich stolz auf ein prächtiges großes Exemplar ist – spät geerntet bilden sie meist viele Kerne aus und verlieren an Geschack. Wenn du zum Beispiel die in Scheiben geschnittene Kürbisfrucht sanft in einer Pfanne anbrätst, dann reichen schon etwas Salz und Pfeffer beim Würzen aus – und mit den leichten Röstaromen bekommst du eine schmackhafte Gemüsebeilage.

Die Zucchinipuffer entfalten mit den richtigen Gewürzen und Kräutern ein herrliches Aroma. Minze und Dill, aber auch Petersilie und etwas Knoblauch sind hier die perfekten Begleiter. Wenn du dann noch Feta in die Masse hineinkrümelst, kommst du dem griechischen Original sehr nah. Für die richtige Bindung sorgen dann ein Ei und Semmelbrösel.

Was bei dieser griechischen Vorspeise nicht fehlen sollte ist der Dip. Reiche einen traditionellen Tzatziki dazu, gib zusätzlich noch etwas Feta hinein, und alle sind glücklich.

 
Zucchinipuffer

Zucchinipuffer

Griechische Zucchinipuffer

Kennst du das auch? Du gehst in einem Restaurant essen und bekommst etwas so Leckeres, das du am liebsten sofort am nächsten… Drucken
Portionen: 10 Stück
Rating: 3.6/5
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Zutaten

3 Zucchini, ca. 600 g
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
3 – 4 Stängel Minze
200 g Feta
1 Ei
2 – 3 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Bestreichen
2 EL griechischer Joghurt
1/4 Salatgurke

Zubereitung

Die Zucchini waschen und raspeln. Mit etwas Salz mischen, in ein Sieb geben und die Zucchini mindestens 1/2 Stunde ziehen lassen.

Die Knoblauchzehe fein hacken und in wenig Öl bei niedriger Temperatur weich garen. Abkühlen lassen.

Den Backofen auf 220° C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Zucchiniraspel mit den Händen ordentlich auspressen, so dass alle Flüssigkeit herausgepresst wird. Die ausgedrückten Raspeln in eine Schüssel geben.

Dill, Minze und Petersilie waschen und trockenschütteln, dann fein hacken.  Die Kräuter und die weich gegarte Knoblauchzehe zu den Zucchiniraspeln geben.

150 g Feta zerkrümeln und zusammen mit dem Ei und 2 EL Paniermehl unter die Zucchini-Masse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann ca. handttellergroße Zucchiniklopse formen. Diese etwas flach drücken.

Die Zucchinipuffer mit etwas Olivenöl bepinseln – dafür eignet sich besonders der Rest aus der Pfanne, in der der Knochlauch gegart wurde – und auf die obere Schiene in den Ofen schieben. Etwa 10 Minuten backen, dann umdrehen und von der anderen Seite auch noch einmal 10 Minuten backen, bis beide Seiten goldbraun geworden sind. Herausnehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Für den Dip die restlichen 50 g Feta fein zerkrümeln und mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen kleinen Schuss Öl unterrühren. Etwas gehackten Dill und geriebene Gurke dazugeben. Wer mag, kann auch noch eine halbe zerdrückte oder gehackte Knoblauchzehe unterrühren.

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