Home Für SüßschnäbelDessert Eine Sommer Trilogie – Bunte Sommerrollen, Mini Sushi-Burger und Freak Shake

Eine Sommer Trilogie – Bunte Sommerrollen, Mini Sushi-Burger und Freak Shake

von Anna
Sommerrollen
Sommerrollen

Wenn das Leben einen Plan hat, der anders läuft, als du es dir vorgestellt hast, dann musst du das Beste draus machen. So geschehen mit zwei lieben Mädels, die noch vor kurzem täglich meinen Arbeitsalltag geteilt haben. Unsere beruflichen Wege haben sich getrennt, aber auf privater Ebene wollten wir in Kontakt bleiben. Daraus ist unser Food-and-Shoot-Abend entstanden. Drei Blogger und Foodliebhaber, die eine kleine Sommer-Trilogie zusammengestellt haben. Bei einem unterhaltsamen Abend, an dem wir viel Spaß hatten, sind Mini Sushi-Burger, Sommerrollen und ein fruchtiger Freak-Shake entstanden.

Bei diesen heißen Temperaturen haben wir bewusst auf große Koch-Arien verzichtet und leckere Zutaten verwendet, die allesamt wunderbar miteinander harmoniert haben. Den größten Aufwand hat man hierbei mit dem Vorbereiten der Gemüse- und Obstsorten für die Sommerrollen. Alles andere lässt sich ohne großen Aufwand und mit wenigen Zutaten zubereiten.

Mini Sushi-Burger

Unsere Vorspeise kam von Sylvie, die als vegane Vertreterin natürlich einige Lebensmittel nicht verwenden möchte und dafür immer tolle Alternativen findet. Aber bei ihrem Sushi-Burger mussten wir gar nicht wirklich Zutaten austauschen, weil uns ihre Variante prima gefiel. Sushi-Reis, der die Buns verkörperte und eine kleine Füllung aus kurz angebratenem Kohl und Algen mit einem Patty aus Zucchini. Ein paar schwarze Sesam-Samen obenauf gestreut und die asiatische Burger-Variation konnte sich sehen lassen.

Mehr dazu findet ihr auf Sylvies Blog „miss-interpreted.de“.

Mini Sushi-Burger

 

Bunte Sommerrollen

Die Hauptspeise war mein Part und ich hatte mich für Sommerrollen entschieden. Die köstlichen Dinger sind mit knackig frischem Gemüse und Obst gefüllt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und man kann sich bei der Auswahl der Sorten so richtig austoben. Der Einkauf hierfür war eine farbenfrohe Ausbeute verschiedenstem Gemüse und noch mehr frischem Obst.

Auch wenn auf den folgenden Bildern mehr obstgefüllte Rollen zu sehen sind, habe ich mich mit zehn verschiedenen Füllungen ausprobiert, die teilweise auch eine Kombination aus Obst und Gemüse waren. Die meisten Zutaten wurden roh eingewickelt. Eine Ausnahme habe ich für den fein geschnittenen Rotkohl gemacht, den ich mit etwas Zwiebeln kurz angeschmort habe. Auch die Karottenstifte durften sich kurz in der Pfanne in etwas Öl wälzen und ein paar Scheiben aus der Selleriestange bekamen die gleiche Zuwendung.

Sommerrollen

Die Sache mit dem Einwickeln hatte ich mir tatsächlich schwieriger vorgestellt, als es dann eigentlich war. Das Reispapier muss ca. 20 – 30 Sekunden in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, bis man es wunderbar rollen kann. Das Platzieren der Zutaten war da schon eher die Herausforderung, denn man möchte ja auch von der Optik ein appetitliches Ergebnis erreichen.  Wichtig ist auf jeden Fall, dass alle Zutaten schon zugeschnitten parat liegen. In feine Streifen hatte ich Möhren, Paprika und Rotkohl geschnitten. Radieschen, Selleriestangen, Gurken, Feigen; Kiwi und Erdbeeren wurden in Scheiben geschnitten und aus dem Fruchtfleisch der Mango habe ich kleine Sternchen ausgestochen. Minze, Koriander und Thai-Basilkum sind in Blattform in die Rollen gewandert. Außerdem habe ich Glasnudeln als Sättigungsbeilage mit eingewickelt.

Sommerrollen

Eine zusätzliche Würze bekommen die Sommerrollen durch einen Erdnuss-Dip. Leider habe ich es versäumt, die Erdnuss-Sauce zu fotografieren, aber jeder kann sich sicher vorstellen, wie das Zeug aussieht. Als zweite Würzvariante oder für Genießer, die nicht so auf Erdnuss stehen, kann ich eine süß-saure Chili-Sauce empfehlen. Beide Dips ergänzen das Zusammenspiel sowohl von Gemüse als auch von Obst und machen die Sommerrollen zu einem fantastischen Geschmackserlebnis.

 

Freak-Shake

Unsere Nachspeise wurde dann von Daniela kreiert, die sich beim Türmchenbauen ausgetobt hat. Geschmacksgeber war hierbei eine saftig frische Ananas, die püriert mit Apfelsaft die flüssige Hauptkomponente ergab. Bei den restlichen Zutaten müssen Kalorienzähler jetzt mal ein Auge zudrücken – man gönnt sich ja sonst nichts. 😀

Etwas geschlagene Sahne mit Schokosplittern verziert – die Veganer schauen hier leider in die Röhre – mit einem ultimativen Topping aus frisch gebackenem Donut … und damit nicht genug … noch ein Mini-Muffin als Krone aufgesetzt. Die dekorativen Himbeeren hauen da doch glatt den gesunden Aspekt wieder heraus *hüstel. Ach ja, hatte ich die Stückchen weiße Schokolade erwähnt?

Es gab auch eine zweite Variante, in der die fruchtige Himbeere durch zuckersüße grüne Watte dekotechnisch ersetzt wurde. Optisch auf jeden Fall ein Highlight. Mehr dazu findet ihr auf Danielas Blog „Cocoquestion.de“.

Freak-Shake

 

Wir hatten einen genussvollen Abend, den wir bei lauen Sommertemperaturen mit einem Glas Wein noch bis spät in die Nacht hinein auf der Terrasse ausgiebig zelebriert haben. Der nächste gemeinsame Food-and-Shoot-Abend ist terminiert und das Thema ausgewählt. Lasst euch überraschen.

Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen

Wenn das Leben einen Plan hat, der anders läuft, als du es dir vorgestellt hast, dann musst du das Beste draus machen.… Drucken
Portionen: 10 Stück
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Zutaten

10 Blatt Reispapier
1/4 Rotkohl
1 kleine Zwiebel
3 Möhren
1 Stange Sellerie
etwas Olivenöl
1/2 gelbe Paprika
1/2 rote Paprika
6 Radieschen
1/2 Salatgurke
1/2 Mango
2 Kiwi
6 Erdbeeren
Korianderblätter
Minze
Thai-Basilikum
50 g breite Glasnudeln

Für den Erdnuss-Dip
2 EL Erdnussbutter
1 – 2 TL Wasabipaste (nach Geschmack)
1 – 2 EL Sojasauce (nach Geschmack)

n. B. geriebenen Ingwer
etwas heißes Wasser (zum Verdünnen)
eine Handvoll gehackte Erdnüsse oder Cashewkerne

Zubereitung

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Kohl leicht anbraten. Zwiebeln dazugeben und ebenfalls mit anbraten. Das Kohl-Zwiebel-Gemisch aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Möhren schaben und längs in schmale Streifen schneiden. Große Möhren halbieren, so dass sie ca. eine Länge von 10 cm haben. Die Scheiben nun in feine Stifte schneiden. Die Möhrenstifte im Bratensatz kurz anbraten, ggf. noch etwas Olivenöl hinzugeben. Nicht zu lange braten, die Stifte sollen noch Biss haben. Die Möhren aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Selleriestange in feine Ringe schneiden. Den Sellerie nun auch in der Pfanne ganz kurz anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.

Die Paprikahälften von den Kernen befreien und in feine Streifen schneiden.

Die Radieschen in feine Scheiben schneiden.

Die Salatgurke ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Die Mango schälen und in Scheiben schneiden. Aus den Scheiben mit einem Keksausstecher kleine Sterne ausstechen.

Die Kiwi und die Erdbeeren in Scheiben schneiden.

Koriander-, Minze- und Thai-Basilikumblätter von den Stielen zupfen.

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Dann abgießen und beiseite stellen.

Eine große Schale mit lauwarmem Wasser füllen und immer nur jeweils ein Blatt Reispapier ca. 20 – 30 Sekunden einweichen. Herausnehmen und über Küchenpapier kurz abtropfen lassen. Das Reispapier auf eine saubere Arbeitsfläche legen und nun in der Mitte das gewünschte Gemüse und/oder Obst platzieren. Zum Beispiel Scheiben von Kiwi und Erdbeeren im Wechsel, darauf ein paar Glasnudeln, seitlich links ein paar Möhrenstifte und rechts gelbe Paprikastreifen und mit ein paar Scheiben Feige obenauf abschließen. Nun das Reispapier jeweils seitlich und unten wie bei einem Briefumschlag über die Füllung klappen und vorsichtig aber möglichst fest zu einer Rolle formen. Diesen Vorgang wiederholen, bis das Reispapier aufgebraucht ist.

Für den Erdnuss-Dip die Erdnussbutter mit der Wasabipaste und der Sojasauce verrühren. Wer mag, kann auch ein kleines Stückchen Ingwer in die Sauce reiben. Zum Verdünnen des Dips kann man einen guten Schuss heißes Wasser unterrühren. Zum Schluss noch eine Handvoll Erdnüsse oder Cashewkerne hacken und unter den Erdnuss-Dip geben.

Tipp:

Als zusätzlicher Dip eignet sich auch sehr gut eine fertige Sweet-Chili-Sauce.

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